Fettabsaugung
Allgemeines
Die Fettabsaugung oder Liposuction ist die am häufigsten durchgeführte Schönheitsoperation, und die Zahl der durchgeführten Operationen steigt immer weiter.
Das Ziel der Fettabsaugung ist, durch Absaugung lokaler Fettpolster eine Angleichung der Körperkonturen an die umliegende Körperstrukturen zu erreichen. Da die Fettzellen durch das Fettabsaugen entfernt werden, können sich im behandelten Bereich keine neuen Fettpolster mehr bilden. Es ist möglich, 3-4 Liter Fett abzusaugen. Mit den modernen Techniken kann nahezu jede Stelle am menschlichen Körper einer Liposuktion unterzogen werden. Dabei haben sich hauptsächlich folgende Problemzonen hervorgetan: Doppelkinn, Oberarme, Brust, Bauch, Hüfte, Po, Rücken, Knie, Reithosen, Oberschenkel (Außen- und Innenseite), Unterschenkel (Waden), Fesseln.
Operationstechnik
Die Absaugung wird bei kleineren Zonen in örtlicher Betäubung durchgeführt, bei größeren Zonen im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Es wird Lösung aus Kochsalz und weiteren Zusätzen eingespritzt. Pro Operation können bis zu maximal 3-4 Liter Lösung bei einem normalgewichtigen Erwachsenen eingespritzt werden. Dann lässt man diese Kochsalzlösung etwa eine halbe Stunde einwirken, bevor die eigentliche Fettabsaugung beginnt. Die Liposuktion wird mit modernen Mikrokanülen (Durchmesser von 1-3 mm) vorgenommen. Nach ca. 1-3 Stunden ist der Eingriff je nach Umfang beendet, die Einstichstellen für die Kanülen werden mit einer feinen Naht genäht. Direkt nach der OP wird ein angepasstes Mieder angezogen.
Nachbehandlung
Bei einem ambulanten Eingriff kann der Patient in Begleitung nach Hause gehen. Erfolgt die Operation stationär, ist die Entlassung am folgenden Tag. Für die nächsten 6 Wochen sollte das Kompressions-Mieder getragen werden. Die Fäden lösen sich von alleine auf. Die Abheilung bis hin zum endgültigen Resultat dauert mindestens 6 Monate. Fettzellen, die durch die Liposuktion entfernt wurden, kommen nicht wieder.