Ober- Unterlidstraffung
Allgemeines
Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Gesichtshaut immer mehr nach, dabei zeigen sich die Folgen gerade auch im Bereich der dünnsten Hautbezirke, der Ober- und Unterlider. Dieser operative Eingriff kann normalerweise gut in örtlicher Betäubung, auf Wunsch, gerade bei Kombination von Ober- und Unterlidkorrekturen, auch in Kurznarkose ausgeführt werden.
Operationstechnik
Bei der Lidkorrektur wird nach vorheriger Anzeichnung und Beurteilung evtl. vorhandener Fettpölsterchen die überschüssige Haut und auch ein Muskelstreifen entfernt, eine gleichzeitige Fettentfernung wird gezielt und sparsam erfolgen, um kein Hohlauge zu produzieren. Die Narbe liegt in der natürlichen Hautumschlagsfalte des Lids und wird auch dadurch und durch die angewandte Nahttechnik so gut wie unsichtbar sein. Prinzipiell ist die Ober-Unterlidstraffung eine kurze, komplikationslose Operation. Die Wunde wird mit einem feinen Faden verschlossen. Auch Fettgewebsüberschüsse (Tränensäcke) werden entfernt oder umverteilt.
Nachbehandlung
Direkt nach dem Eingriff wird mit der Kühlung begonnen, diese kann mit eisgekühlten Wattepads oder mit einer speziellen Kühlmaske für die Augen (Kosmetikartikel) vom Patienten selbst durchgeführt werden. Routinemäßig führen wir eine Kontrolle am ersten Tag nach der Operation durch. Der Patient sollte dann noch einen weiteren Tag die Kühlung fortsetzen. Zudem sollte 3-4 mal täglich die Naht dünn mit Bepanthen-Augensalbe eingecremt werden . Wichtig ist, darauf zu achten, sich die ersten Tage nach der Operation nicht übermäßig körperlich anzustrengen. Damit erreicht man eine kontrollierte und komplikationslose Wundheilung. Die Fäden können meist am 5.-7. Tag nach der OP gezogen werden, nach 7-14 Tagen ist man wieder gesellschaftsfähig.